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Der Grundstückskaufvertrag

Die Wahl des Notariates

 

Sind Käufer und Verkäufer sich über die Rahmenbedingungen des Immobilienverkaufes einig steht der Grundstückskaufvertrag an.

Da der Käufer einer Immobilie den Notar bezahlt, überlässt man ihm in der Regel die Wahl des Notars, bei welchem er die Beurkundung durchführen möchte. Da ein Notar eine neutrale Position einnimmt und nach einer festen Gebührenverordnung abgerechnet wird, sind Sie bei der Auswahl sehr unabhängig.

Gute Immobilienbüros werden Ihnen gerne ein bis zwei Notare in Ihrer Nähe empfehlen.

Haben Sie sich für einen Notar entschieden, so sollte Ihnen der Notar den Kaufvertragsentwurf mindestens zwei Wochen vor dem Beurkundungstermin zukommen lassen. So haben Sie ausreichend Zeit sich mit dem Vertragstext und den juristischen Formulierungen, welche für einen Laien bestimmt nicht immer nachvollziehbar sind auseinander zu setzen und können im Vorwege den Vertrag prüfen lassen.

Die meisten Immobilienkäufer und -verkäufer trauen sich nicht bei der Beurkundung Fragen zu stellen. Dieses sollten Sie jedoch unbedingt tun, wenn Ihnen etwas unklar ist. Ein guter Notar wird Sie dazu vor der Verlesung auch ermutigen.

Der Inhalt des Grundstückskaufvertrages

 

Das Wichtigste zu Beginn. Wer kauft was von wem? Aufgeführt ist immer der/die aktuellen Eigentümer einer Immobilie und die Käufer der Immobilie. Hier wird auch vermerkt wer wieviele Anteile Besitzt und verkauft bzw. kauft.

Bei der Beurkundung müssen Sie sich ausweisen. Dieses erfolgt durch die Vorlage des Personalausweises oder des Reisepasses.

Was wird verkauft. Hier stehen die aktuellen Grundbuchdaten und im Anschluss wird das Objekt bezeichnet. Wird eine Eigentumswohnung verkauft folgen Details zur Wohnung und welche Eigentumsanteile erworben werden. Zudem wird auf die Teilungserklärung verwiesen. Diese sollte der Verkäufer dem Käufer bereits im Vorweg übergeben haben. Dieses ist sehr wichtig in Bezug auf das Eigentum und die Sondernutzungsrechte.

Der Notar ist verpflichtet das Grundbuch einzusehen und sich einen aktuellen Grundbuchauszug zukommen zu lassen. Im Grundbuch können unteranderem Dienstbarkeiten eingetragen sein wie zum Beispiel Wege- und Leitungsrechte.

Sie haben Fragen zum Grundstückskaufvertrag? Unsere Experten Antworten.

Anfrage Grundstückskaufvertrag

Die Auflassung

Eintragung des neuen Eigentümers

Die Auflassungsvormerkung sichert den Käufer und Verkäufer ab. Damit die Kaufpreisfälligkeit erfolgen kann, muss die Auflassungsvormerkung zu Gunsten des Käufers im Grundbuch eingetragen sein. Sie stellt sicher, dass der Verkäufer die Immobilie nicht an Dritte verkaufen kann.

Zudem sorgt die Auflassungsvormerkung dafür, dass die Kaufpreiszahlung an den Verkäufer erfolgen kann und der Käufer erst nach der Kaufpreiszahlung als Eigentümer ins Grundbuch eingetragen wird. Bei dieser Art der Absicherung spricht man von einer zweistufigen Absicherung des Käufers und Verkäufers.

Haben beide Vertragsparteien den Kaufvertrag unterschrieben brauchen sie sich um die weitere Abwicklung nicht mehr zu kümmern. Im Kaufvertrag bevollmächtigen sie den Notar und seine Notarfachangestellte mit der weiteren Durchführung des Vertrages, insbesondere die so genannte Auflassung des Grundstückes, Genehmigungen, Vorkaufsrecht, Grundpfandrecht.

Im Grundstückskaufvertrag ist auch der konkrete Übergabetermin des Objektes geregelt. Dieser ist zeitlich meist mit der Zahlung des Kaufpreises gekoppelt.

Die Gewährleistung

Wenn Mängel nach dem Kauf entdeckt werden

 

Eine Immobilie ohne Mängel? Sehr unwahrscheinlich. Im Grundstückskaufvertrag werden demnach auch die Gewährleistungsrechte des Käufers geregelt. Kaufen Sie eine Bestandsimmobilie wird üblicherweise die Gewährleistung vom Verkäufer ausgeschlossen - gekauft wie gesehen. Der Verkäufer wird im Kaufvertrag allerdings dazu verpflichtet ihm alle bekannten Mängel zu nennen, von denen er ausgehen muss, das diese den Käfer interessieren. Im Falle eines im Nachhinein entdeckten Feuchtigkeitsschaden müsste der Käufer allerdings dem Verkäufer nachweisen, das ihm dieser bekannte war.

Wichtiger Tipp:

Wer vor solchen Überraschungen gewahrt bleiben will, sollte einen Immobiliengutachter vor dem Immobilienkauf beauftragen. Er prüft die Immobilie auf Herz und Nieren. Der spätere Nachweis einer Kenntnis von Seiten des Verkäufers ist meistens schwierig

Anders verhält es sich beim Kauf einer neuen Immobilie. Hier übernimmt der Käufer die per Gesetz zustehende

 

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