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Der Indexmietvertrag

Der Indexmietvertrag beim Wohnraummietvertrag

Die Beliebtheit des sogenannten Indexmietvertrages für Wohnraum ist umstritten, tritt jedoch vermehrt in den heutigen Wohnraummietverträgen auf.

Während für Sie als Vermieter der Indexmietvertrag die Lösung für eine „gerechte“ und regelmäßige Mieterhöhung sein kann. Könnte es Ihren Mieter besonders in schlechten wirtschaftlichen Zeiten böse treffen und die Miete für Ihn unbezahlbar machen.

Worum es sich bei einem solchen Mietvertrag im Detail handelt, erläutern wir Ihnen gerne und geben Ihnen im Folgenden einen Einblick in die Details des Indexmietvertrags.

Die Indexmiete und die Mieterhöhung

Als Vermieter können Sie die Miete in Städten und Gemeinden mit einer ortsüblichen Vergleichsmiete nicht ohne weiteres nicht über diese erheben. Mit der Indexmiete schon. Um sich auch in Zukunft eine Mietsteigerungen zu sichern, kann der Indexmietvertrag abgeschlossen werden. Hierbei orientiert dich die Entwicklung der Miete dann nicht am örtlichen Mietspiegel, sondern am Verbraucherpreisindex VPI in Deutschland. Dieser wird regelmäßig vom statistischem Bundesamt ermittelt.

Was genau wird im Indexmietvertrag geregelt

Bei einem Indexmietvertrag vereinbaren Mieter und Vermieter, dass der Mietzins an die Entwicklung der Lebenshaltungskosten (dem Verbraucherpreisindex) angepasst werden kann. Hierbei gilt: Gleiches Recht für beide Parteien.

Steigt der Verbraucherpreisindex – kann der Vermieter die Miete erhöhen. Sinkt der Verbraucherpreisindex – kann die Miete für den Mieter günstiger werden.

Zwischen zwei Mieterhöhungen bei der Indexmiete muss mindestens ein Jahr liegen.

Eine Mieterhöhung tritt nicht automatisch in Kraft. Wie bei der ortsüblichen Vergleichsmiete muss der Vermieter die Mieterhöhung durch eine Erklärung in Textform geltend machen. Detaillierte Informationen zur Mieterhöhung der Indexmiete finden Sie hier.

Welche Vorteile hat die Indexmiete für Vermieter

Der wesentliche Vorteil der Indexmiete für den Vermieter ist, dass er auch dann noch Mietsteigerungen durchsetzen kann, wenn die Miete die ortsübliche Vergleichsmiete erreicht oder sogar überschritten hat.

Natürlich kommt es bei einer Mieterhöhung auf die Entwicklung des Verbraucherpreisindex an. Dieser ist, abgesehen von ganz wenigen Ausnahmen jedoch kontinuierlich gestiegen.

Das Gespenst Mietwucher. Der sogenannte Mietwucher liegt bei einer Miete vor welche 50% über dem ortsüblichen Niveau liegt.

Gibt es Nachteile bei der Indexmiete?

Ja. Im Bereich der energetischen Sanierung oder Modernisierung Ihrer Immobilie im Bereich der Wohnwertverbesserung.

Planen Sie eine freiwillige Sanierung oder entsprechende Wohnwertverbesserung, wären Sie unter normalen Umständen berechtigt, diese über eine Mieterhöhung geltend zu machen. Bei der Indexmiete ist dieses nicht zulässig.

Wichtiger Hinweis von schwier & partner: Hier gibt es eine Ausnahme. Werden Sie gesetzlich zu einer solchen Durchführung verpflichtet, können Sie eine zusätzliche Mieterhöhung einfordern.

Die Staffelmiete ist eine Alternative zur Indexmiete. Bei dieser werden künftige Mieterhöhungsschritte schon im Mietvertrag vereinbart. Langfristige Umgehung der Mietpreisbremse mit Hilfe der Indexmiete Indexmietvertrag Mietpreisbremse.

Die Indexmiete und die Mietpreisbremse

Mit Blick auf die gesetzlichen Regelungen der Mietpreisbremse werden Indexmietverträge für Vermieter immer interessant. Insbesondere wenn Sie als Vermieter vor Inkrafttreten der Mietpreisbremse eine Miete deutlich über dem ortsüblichen Niveau erzielt haben. In solch einem Fall genießt diese Miete laut Gesetz Bestandsschutz und kann bei einer Neuvermietung wieder verlangt werden.

Vereinbaren Sie in Ihrem neuen Mietvertrag eine Indexmiete, können Sie auch in Zukunft Mietsteigerungen erzielen.

Sie haben Fragen zum Thema Indexmietvertrag. Unsere Experten antworten Ihnen:

 

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